Bündnisliste KJP/PP 

 
Liebe Kollegin, lieber Kollege,

am 20. September 2022 stehen erneut die Wahlen zur Vertreterversammlung der Kassenärztlichen Vereinigung Westfalen-Lippe an. Hier können Sie entscheiden, wer Ihre Interessen in den nächsten sechs Jahren in der KVWL vertreten soll.

Wir bitten Sie um Ihre Stimme für die „Bündnisliste KJP/PP“!

AUSDAUER

Wir Psychotherapeut:innen müssen auch jetzt noch, über 20 Jahre nach der Integration in das KV-System, engagiert für die Wahrnehmung unserer Rechte eintreten.

Es erfordert viel kontinuierliches Arbeiten, Energie und Engagement, unsere Themen immer wieder einzubringen.

Viele psychotherapeutische Themen und Anliegen, die uns selbst naheliegend oder sogar selbstverständlich erscheinen, müssen in den Gremien der KVWL erst noch z. T. grundlegend erläutert und diskutiert werden.

Das betrifft die Zusammenarbeit mit den Ärzten, aber auch, manchmal noch wichtiger, den Austausch mit den Abteilungsleitungen und den Mitarbeiter:innen der KVWL selbst!

IST

STAND

So ist aufgrund der unzureichenden finanziellen Ausstattung des Honorartopfes in der KVWL unsere Vergütung der meisten bewilligungsfreien Leistungen auf aktuell gerade mal ca. 70% gefallen! Das ist in anderen KVen nicht so, hier muss die KVWL nachbessern!

Wir Psychotherapeut:innen müssen zudem vermehrte Ausfälle aufgrund von kurzfristigen Absagen der Patient:innen insbesondere in der Pandemie kompensieren, was nicht immer leicht fällt.

Auf diesen und zahlreiche weitere Handlungsbedarfe aufmerksam zu machen, ist eine der wichtigen Aufgaben, für die sich unsere Vertreter:innen in der KVWL in den letzten Jahren eingesetzt haben!

Vieles hat sich positiv entwickelt. Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten sind heute präsenter und ihre Interessen finden mehr Berücksichtigung in den Verhandlungen und Diskussionen. Auch hat die KVWL, als eine der wenigen KVen in Deutschland, die 20 jährige Integration der Psychotherapeut:innen mit einer Feier gewürdigt. Ein wichtiges Zeichen der Anerkennung!

Von besonderer Bedeutung ist es, dass direkt in der KVWL eine Stelle für die bessere Koordination mit den Psychotherapeut:innen geschaffen wurde. Seit dem 01.01.2022 unterstützt ein Psychologischer Psychotherapeut den Austausch zwischen den Mitarbeitern der KV und uns PP und KJP.

Wir Psychotherapeut:innen sind besser beteiligt - gleichberechtigt sind wir allerdings noch nicht.

EIN

SATZ

Wir kämpfen für die weitere Anerkennung von Psychotherapeut:innen als DIE zuständigen Behandlerinnen und Behandler bei der Versorgung von Menschen mit psychischen Erkrankungen!

Die bisherigen Äußerungen aus dem Bundesgesundheitsministerium machen deutlich, dass nach der letzten Bundestagswahl zwar vieles anders, aber für uns noch lange nicht besser geworden ist.

Wir sind wachsam gegenüber empfindlichen Eingriffen z. B. der Krankenkassen in die Psychotherapie. Schon jetzt kommt es zu Störungen im Behandlungsverlauf aufgrund von Nachfragen ("Hat die Therapie denn schon etwas gebracht?", u. ä.) bei den Patient:innen.

 

Dem müssen wir etwas entgegensetzen!

Was wir leisten

Seit vielen Jahren informieren, diskutieren und klären wir als Kompetenznetz, als Bündnis KJP und durch unsere Aktivitäten in den psychotherapeutischen Fach- und Berufsverbänden die Kolleginnen und Kollegen auf!

Zahlreiche - teils brisante - Themen wurden durch uns in die Gremien getragen. Unsere Initiative ermöglichte erst das Vorgehen gegen die Anfang 2021 erfolgten Restriktionen der Bundesbeihilfe ggü. der Psychotherapie. Diese Restriktionen wurden nach erfolgreichem Einspruch vollständig zurückgenommen! Wir wurden wiederholt aktiv, in der KVWL, in der Kassenärztlichen Bundesvereinigung, in der Psychotherapeutenkammer NRW und auch in der Bundespsychotherapeutenkammer.

Erst dieses aktive Engagement brachte die für uns Psychotherapeut:innen wünschenswerten Ergebnisse!

Unsere Ziele

  • Faire Honorare! Endlich ein gesetzeskonformes Vergütungssystem, das weitere Widersprüche gegen JEDE Quartalsabrechnung unnötig macht!


  • Keine Einmischungen in die Therapiehoheit der Behandler:innen durch die Krankenkassen!


  • Unterstützung bei den Auswirkungen und der Bewältigung der Folgen der Pandemie!


  • Unterstützung bei weiteren unvorhersehbaren Belastungen für Patient:innen und Behandler:innen, wie sie sich im Zuge des Krieges in der Ukraine abzeichnen!


  • Vermehrte Therapie-Ausfallzeiten müssen von den Krankenkassen und der KVWL aufgefangen werden, da wir Psychotherapeut:innen aufgrund unserer zeitgebundenen Leistungen diese Ausfälle nicht so einfach kompensieren können!


  • Das Problem "lange Wege - kurze Beine" gezielt angehen, das insbesondere für Kinder und Jugendliche relevant ist. Hier muss eine sinnvolle Bedarfserhebung auch die eingeschränkte Mobilität vieler Familien berücksichtigen!
  • Eine angemessene Beteiligung von PP und KJP in den Gremien der KV und der KBV! Da fehlt noch viel!


  • Berechnung der TATSÄCHLICHEN Kosten der Einführung der Telematik-Infrastruktur für die einzelne Praxis sowie Wegfall der Pflicht, sich anschließen zu lassen OHNE weitere Strafabzüge!


  • Die jetzige in vielen Fällen mangelhafte Umsetzung der TI muss grundsätzlich auf den Prüfstand, sowohl in Bezug zum Datenschutz als auch in Anbetracht der weiterhin unkalkulierbaren Haftungs-Ansprüche an jede einzelne Praxis!


  • Ein Abbau von zeitfressenden Verwaltungsaufgaben. Wir benötigen mehr Zeit für unsere Patient:innen statt für unsinnige Maßnahmen wie die Zweiteilung der KZT usw.!


  • Wir benötigen dringend Möglichkeiten, die Vielzahl von notwendigen Koordinierungsleistungen darstellen und abrechnen zu können!

Psychotherapeut:        innen

vertreten

Psychotherapeut:        innen!

Wir vertreten eigenständige und selbstbewusste Positionen bei der Vertretung der Interessen von Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten.

Gerade in den Gremien der KVWL ist es nach wie vor erforderlich, die Spezifika von Psychotherapie zu benennen und zu erläutern. Nur dann können daraus die notwendigen Änderungen für eine bessere Versorgung abgeleitet werden.

Klingt selbstverständlich? Ist es leider nicht.

Warum Bündnisliste KJP/PP?

Wir sind eine starke Wahlliste mit erfahrenen und engagierten Kolleginnen und Kollegen, Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeut:innen und Psychologischen Psychotherapeut:innen aus Westfalen-Lippe.

Unsere Vertreter:innen sind sowohl in den Gremien der KVWL aktiv,  als auch in der Psychotherapeutenkammer NRW. Sie gestalten die Ausbildung mit, als Dozent:innen, Supervisor:innen und Prüfer:innen in zahlreichen Ausbildungsinstituten und sorgen so für eine hochqualifizierte Ausbildung unseres Nachwuchses.

Wir werden unterstützt von Fach- und Berufsverbänden, von bvvp, VaKJP, DGSF und bkj. Weitere Unterstützer sind das KJP-PsychotherapeutInnennetz Ostwestfalen-Lippe (KJP-OWL) und das Kompetenznetz (KKJPWL). Unsere Kandidat:innen sind zudem in zahlreichen Psychotherapeut:innenverbänden engagiert. Unser Bündnis versteht sich sowohl Verfahrens- als auch Vebändeübergreifend. Wir vertreten alle wissenschaftlich anerkannten Verfahren.

Wir haben in der ablaufenden Wahlperiode erreicht, dass Psychotherapeut:innen insgesamt mehr und deutlicher in den überwiegend ärztlichen Gremien der Selbstverwaltung wahrgenommen werden. Wir haben, gemeinsam mit den Kolleg:innen, den Psychotherapeut:innen Gesicht und Stimme in der KVWL gegeben!

 

Wir bitten Sie um ihre Unterstützung und um Ihre Stimme bei dieser Wahl!





Unsere Kandidat:innen

Listenplatz 1

Oliver Staniszewski

Dipl. Soz.Päd.
Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeut
Tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie
Integrativer Therapeut (FPI-EAG)
Dozent, Supervisor, Selbsterfahrungsleiter
Gutachter KBV
Vertreter in der Vertreterversammlung und im Beratenden Fachausschuss Psychotherapie der KVWL
Delegierter PTK-NRW und DPT
Vorsitzender Kompetenznetz (KKJPWL)
Witten

"Ich möchte in der KVWL weiterhin für die spezifischen Anliegen und Bedarfe von Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten eintreten!"

Stellvertreter

Dr. phil. Klaus Riedel

Dipl. Päd. (Uni), Dipl. Soz.Arb. (FH)
Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeut
Tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie, Gesprächspsychotherapie
Dozent, Supervisor
Traumatherapie mit EMDR
Vorsitzender der Kinder- und JugendlichenpsychotherapeutInnen Ostwestfalen-Lippe (KJP-OWL)
Bielefeld

"Ich möchte die fach- und berufsübergreifende Kooperation der verschiedenen Leistungsanbieter im System intensivieren, um unsere Patienten qualifiziert und fachlich gut versorgen zu können!"

Listenplatz 2

Reinhild Temming

Dipl.-Psych.
Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutin
Psychologische Psychotherapeutin
Tiefenpsychologisch fundierte Therapie, Systemische Therapie
Traumatherapie mit EMDR
Stellv. Vorsitzende Kompetenznetz (KKJPWL)
Vertreterin der PT in der Bezirksstelle Dortmund / Unna / Hamm
Dozentin, Supervisorin
Dortmund

"Ich  möchte, dass die Psychotherapeut:innen für Kinder, Jugendliche und Erwachsene noch selbstverständlicher im Gesundheitssystem wahrgenommen werden und sie ihre Interessen im Sinne einer immer besseren Patientenversorgung selbst vertreten können. Dafür trete ich seit sechs Jahren bereits im regionalen Bezirksstellenbeirat der KVWL ein."

Stellvertreterin

Maria Pfeiffer

  

Dipl.-Pädagogin
Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutin
Verhaltenstherapie
Traumatherapie mit EMDR
Ehem. PiA-Sprecherin NRW

Im Vorstand des Kompetenznetzes KJP in WL (KKJPWL)
Vertreterin im Beratenden Fachausschuss für Angestellte der KVWL
Dortmund

 

"Ich  möchte, dass zum einen die Patient:innen adäquat und bedarfsgerecht versorgt werden können und zum anderen die alltäglichen Praxiserfahrungen der Psychotherapeut:innen sich in einer starken Interessensvertretung im Gesundheitswesen niederschlagen."

Listenplatz 3

Heinz-Jakob Ehrlich

Dipl. Soz.Arb.
Kinder- und Jugendlichen-
psychotherapeut
Tiefenpsychologe
Supervisor, Coach
Vorstandsmitglied bvvp-WL
Lemgo

"Ich möchte die Sicherung und Verbesserung unserer psychotherapeutischen Versorgungslandschaft im Interesse unserer Patient:innen mitgestalten, mich für moderne und faire Rahmenbedingungen unserer Arbeit einsetzen und dazu auch meine berufspolitischen Erfahrungen aus dem Berufsverband in die Arbeit unserer Selbstverwaltung einbringen."

Stellvertreterin

Huriye Löwenberg

Dipl.-Pädagogin
Kinder- und Jugendlichen-
psychotherapeutin
Verhaltenstherapie
Olpe



"Ich möchte Kinder und Jugendliche unterstützen, ihre eigenen Patientenrechte bewusster wahrzunehmen und ich möchte mich auf der politischen Ebene dafür einsetzen, dass sie bessere Versorgungsmöglichkeiten haben und dafür unkompliziertere Wege finden." 

Listenplatz 4

Hermann Maaß

Dipl.-Päd.
Kinder- und Jugendlichen-
psychotherapeut
Tiefenpsychologe,
Dozent, Lehrtherapeut, Supervisor
Bielefeld


Stellvertreter

Harald Jourdan

Sozialarbeiter (grad.)
20 Jahre Berufstätigkeit im stationären psychiatrisch-klinischen Bereich; Ausbildung GWG, Tiefenpsychologie und Körpertherapie
Siegen

"Mir ist es ein Anliegen, die Besonderheiten der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen und deren Eltern auf möglichst vielen Ebenen deutlich zu machen!"

Listenplatz 5

Cornelia Beeking

Dipl.-Pädagogin
Verhaltenstherapie

Seit 2005 berufspolitisch engagiert 

seit 2009 Mitglied der Kammerversammlung und Mitglied im Vorstand der Psychotherapeutenkammer NRW

Mitglied DPTV und Kompetenznetz
Niedergelassen in eigener Praxis

Münster



"Mir liegen die Interessen der Kinder, Jugendlichen und jungen Erwachsene sowie deren Familien am Herzen. Deshalb engagiere ich mich gern für eine gute Versorgung und Honorierung der Leistungen der Psychotherapeuten."

Stellvertreterin

Nina Treede

M.A. Bildungs- und Erziehungswissenschaften

Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutin

Tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie

Katathym-Imaginative Psychotherapie (KIP)

Psychodynamisch Imaginative Traumatherapie für Kinder und Jugendliche (PITT-KID)

Mitgliedschaften: KKJPWL und DGKIP 

Witten

 

„Ich setze mich ein für die Interessen der jungen Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeut*innen und für die unterschiedlichen Bedürfnisse unserer Patient*innen mit den daraus folgenden Verbesserungen und Weiterentwicklungen in der psychotherapeutischen Versorgung!“

Listenplatz 6

Kevin Rosenbaum

Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeut - psychodynamische Verfahren (Tiefenpsychologie / Psychoanalyse)

Dipl. Sozialarbeiter / Sozialpädagoge

 

Approbiert seit 2016

2017 bis 2021 Niederlassung in Sprockhövel

Seit 2020 Niederlassung Unna

Arbeitsschwerpunkte (u. a.):
Frühe Regulations- und Beziehungsstörungen / Traumatisierungen; Eltern-, Bezugspersonenarbeit und Jugendhilfevernetzung; Pubertäts- und Adoleszenzkrisen

Stellvertreter

Kemal Toraman

Dipl. Soz.Päd.
Kinder- und Jugendlichen-
psychotherapeut
Verhaltenstherapie
Dortmund


"Ich möchte, dass unser Berufsstand bei den Entscheidungsprozessen im Gesundheitswesen mehr Gehör findet!"

Listenplatz 7

Dr. Birgit Breyer

Dipl.-Psych.
Kinder- und Jugendlichen-
psychotherapeutin, Psychologische Psychotherapeutin
Tiefenpsychologin, Systemische Therapie
Dozentin, Supervisorin, Gutachterin KBV
Werl

Stellvertreterin

Döndü Altunbas-Bödefeld

Dipl. Soz.Arb.
Kinder- und Jugendlichen-
psychotherapeutin
Tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie
Brilon

"Ich setze mich ein für Verbesserungen im Praxisalltag, für weniger bürokratischen Aufwand und für mehr Zeit für die fachgerechte Versorgung unserer Patient:innen!"

Unterstützer:innen

Berufsverband der Kinder- und Jugendlichen-psychotherapeutInnen

Berufsverband der VertragspsychotherapeutInnen

Deutsche Gesellschaft für Systemische Therapie und Familientherapie

Kinder- und Jugendlichen-psychotherapeutInnen Ostwestfalen-Lippe

Kompetenznetz der Kinder- und Jugendlichen-psychotherapeutInnen Westfalen-Lippe

Vereinigung der analytischen Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeuten

... und viele weitere Kolleginnen und Kollegen aus allen Verbänden und aus ganz Westfalen-Lippe!